Mein Bundesfreiwilligendienst- Ein typischer Tag 1.0

Hallo meine Lieben,
heute lasse ich nochmal ein bisschen mein Bundesfreiwilligendienst etwas Revue passieren. ♥

Ein typischer Montag in meiner Bufdi-Zeit:

Montagmorgen, 7.45 Uhr, Grundschule:

Ich schon wieder für einen Montag viel zu spät dran, denn in 10 Minuten findet schon der Frühsport an. Was das ist? Später.
Ich bringe meine Sachen schnell ins Lehrerzimmer, da ich den Kindern bescheid sagen muss, wer das Frühsporttrainer- Team ist. Also auf den Zettel gucken und ab zu der 3. Klasse und den fünf Kindern sagen, was los ist. Die 4. und 3. Klasse wechseln sich immer jede Woche ab. Die fünf Kinder stehen vor mir und überlegen, was sie wann machen sollen, immerhin haben die Lieben das noch nie gemacht, also gebe ich ein paar Tipps.

Gegen 8 Uhr stehen wir alle in der Sporthalle und versuchen den Frühsport hinter uns zu bringen. Also machen 80 Kinder Hampelmänner, laufen drei Runden, liegen strampelnd auf dem Boden und und und. Nach zehn Minuten ist es geschafft und zwei Kinder stehen vor mir, weil sie das Licht ausmachen wollen. Also laufen sie zum Lichtschalter, während alle anderen sich brav nach Klasse sortiert zu zweit aufstellen und los laufen, denn jetzt kommt der Unterricht dran. Ich warte bis alle Kinder aus der Halle sind, schaue im Lehrerzimmer auf meinen Plan und gehe in die 2. Klasse, dort strahlen mich alle an und rufen nur „Frau Wigger, Frau Wigger“. Die Lehrerin guckt mich grinsend an und ich grinse zurück. Die Kinder sollen eigentlich aufschreiben, was sie am Wochenende gemacht haben und nach gefühlten Stunden haben wir das auch geschafft. In Mathe haben wir gerade angefangen bis 100 zu zählen. Ich kann mich gar nicht dran erinnern, dass das so schwer war. Ich nehme fünf Kinder mit, die noch Schwierigkeiten haben und wir üben das Rückwärtszählen  von 100 bis 50 und die Zehner rauf und runter, bis es einigermaßen klappt und die Kinder das Gefühl haben, dass es besser geworden ist.

Nach dem Frühstück in den Klassen geht es in die Pause, da wir keine Klingel haben, kommen die Klassen unterschiedlich aus den Klassen. Mein Job jetzt: Kinder motivieren raus zugehen. Mal erfolgreich, mal Haare raufend.

Dies ist ein Montag, wie er im Idealfall bis zur Pause hätte ablaufen können. Ob das immer so war ist eine andere Sache.

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Ich wünsche Euch eine tolle Woche und nächste Woche kommt mal ein anderes Thema ☺
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Ganz liebe Grüße
Eure Freyja

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2 Gedanken zu “Mein Bundesfreiwilligendienst- Ein typischer Tag 1.0

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